senfkorn. STADTteilMISSION, beschenkt von Weihnachten, Advent 2025

Beschenkt von Weihnachten

Allgemein

Wenn spät im Jahr die Tage kürzer werden, blicken wir im senfkorn. voraus zum Advent. Dann kommt bei uns Vorfreude auf, denn da werden wir jedes Jahr richtig krass kreativ. Dieses Jahr war schnell klar: Wir spielen Schattentheater – und es soll vielsprachig werden. Wie immer draußen auf dem Platz, damit auch alle mitkriegen, was sich da Umwälzendes ereignet hat in Israel vor 2000 Jahren. Zur Vorbereitung für unsere Adventsaktion bereiteten fleißige Hände Hunderte von kleinen Souvenirs zum Verteilen vor. Wir wollten allen zeigen: Wir sind beschenkt von Weihnachten.

Wer spielt mit?

Na, wir! Also die Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Stadtviertel, Ältere und Jüngere, Deutsche und Hinzugekommene: Karol aus Syrien, Betelihim aus Eritrea, Karola in Tschechisch, Veit in Russisch, Ute in Spanisch, Magdalena in Polnisch. Im Schatten eines großen Strahlers treten auf: Carmen, Jutta, Magdalena, Alex, Volker, Matthias, Nancy, Maggy.

Aber was spielen wir?
Wir spielen die Menschen mit denen Gott damals Geschichte schrieb. Es sind Menschen, die von Gott überrascht wurden und sich dann zur Verfügung stellten. Man kann das in der Bibel nachlesen – und es ist sehr spannend.
Bei uns traten auf: eine junge Frau, Maria, ein junger Mann, Josef, eine Wirtin, 2 Hirtinnen, 2 Sterndeuter, die alte Hanna. Man könnte meinen, die seien bekannt. In unserem Quartier eher nicht. Und wenn, dann nur Schulterzucken, weil man nicht versteht, was daran so hoffnungsvoll sein soll.

Die Weihnachtserzählungen werden lebendig

Sind die Schauspielerinnen und Schauspieler erst einmal hinter die Leinwand ins Licht getreten, dann zeichnet sich jede ihrer Bewegungen ab – und die Menschen auf dem Coburger Platz bleiben stehen, um nichts zu verpassen. Viele kommen in den 7 Tagen extra zur Dämmerstunde und suchen sich schon mal einen Platz auf den Bänken.

 

Was, die junge Frau wird zuerst abgewiesen, obwohl sie schwanger ist? Echt jetzt, die lumpigen Hirtinnen werden zuerst informiert vom Himmel höchstpersönlich? Wie, kein Mann im Bett dabei? Na so was, ein Fiesling ist König? Wow, ein Kind soll Licht ins Dunkel bringen?

Zur Darstellung hinter der Leinwand gibt es eine Erzählung. Erst in Deutsch, dann in einer anderen Sprache. Gespannt lauscht das Publikum den fremden oder sehr vertrauten Klängen. Tigrinya, Arabisch, Russisch,… Alle Welt darf hören, dass Gott in allen Völkern ankommen möchte.

Beschenkt von Weihnachten

Ist die Erzählung vorbei, kommt noch mal Bewegung in die Zuhörenden. Denn aus dieser anderen Welt, von der wir erzählen, wird ein Korb in unsere Wirklichkeit in Gotha hereingereicht. Kleine Souvenirs sind darin, genug für jede und jeden.

Ein Fellchen von den Hirtinnen, ein Holzherz von Maria, ein Fußabdruck vom Baby, ein Geduldsfaden in Gold von Hanna.

Der Korb wird herumgereicht, die kleinen Geschenke nach Hause getragen, für den Weihnachtsbaum. Damit neben den Elchen, Weihnachtsmännern, Schlitten und Glocken etwas auftaucht, was an die wahren Ereignisse von Weihnachten erinnert.

Alle, die mitmachen spüren es ganz besonders: An Weihnachten werden wir von Gott beschenkt – damit wir andere beschenken können. Wir beschenken unsere Nachbarn und laden sie noch in unseren senfkorn.-Laden ein zum heißen Tee, zum Spielen und Lachen, zum Feiern, dass es Wirklichkeit ist, was wir singen:

Mitten unter uns will Gott wohnen. Macht weit euer Herz und lasst ihn ein. 

Gerne kannst du unser Material mit Angabe der Quelle anschauen und verwenden.
Damit es überall leuchtet, dass wir beschenkt sind von Weihnachten.

 

 

 

 

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